SOL - Studie über4 die Organisation der zukünftigen Ladeinfrastruktur für E-Fahrzeuge in Österreich - notwendige Anzahl und wirtschaftliche Standorte

 
 
Contact:Reinhard Haas
Project Team:Reinhard Haas, Maximilian Kloess
 
Begin:
May 2011
Duration:
8 months
Status:
finished
 
 
 
 
Further Project information:
PDF File
(44 kb)
 
Die zukünftigen Entwicklungen der Randbedingungen im Energiesektor haben entscheidenden Einfluss auf unser Mobilitätsverhalten und die Bereitstellung von Infrastruktur für die Benützer. Teile des bestehenden Transportsystems sind stark von der Verfügbarkeit des Erdöls und seiner Derivate abhängig. Eine verstärkte Diffusion alternativer Antriebstechnologien, wie zum Beispiel Elektrofahrzeuge, in die bestehende Flotte im Bereich der privaten Pkw, kann die Abhängigkeit von den zu erwartenden Preissteigerungen und -schwankungen der erdölbasierten Treibstoffe im motorisierten Individualverkehr reduzieren. Der Durchdringungsgrad und die Akzeptanz von Elektrofahrzeugen werden in hohem Maß von der Verfügbarkeit der Ladeinfrastruktur beeinflusst (Greene 2001; Achtnicht, Bühler et al. 2008). Gleichzeitig liegt in der Organisation der Ladeinfrastruktur und ihrer räumliche Positionierung die Chance, den bisher stetig anwachsenden Verkehrsaufwand im motorisierten Individualverkehr zu bremsen und Ressourcen effizienter zu nutzen. Die Anordnung der Ladeinfrastruktur bildet aufgrund der neuen Anforderungen an Antriebs- und Energiebereitstellung die Möglichkeiten, Abhängigkeiten auf verschiedenen Ebenen zu reduzieren und gleichzeitig eine ausreichende Versorgung sicherzustellen. Ziel dieser Studie ist es, unter der Randbedingung einer flächendeckenden Versorgung die notwendige Anzahl von Ladestationen sowie deren wirtschaftlich effiziente räumliche Verteilung im privaten, halböffentlichen, öffentlichen und gewerblich genutzten Bereich für verschiedene Flottenentwicklungsszenarien zu bestimmen.
 
last update: 2011-08-17

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