Stromzukunft Österreich 2030

(Analyse der Erfordernisse und Konsequenzen eines ambitionierten Ausbaus erneuerbarer Energien )
 
Contact:Gustav Resch
Project Team:Hans Auer, Bettina Burgholzer, Jasper Geipel, Reinhard Haas, Georg Lettner, Gustav Resch, Gerhard Totschnig
 
Begin:
Jul 2016
Duration:
12 months
Status:
finished
 
 
 
Eine Studie der TU Wien, Energy Economics Group im Auftrag der IG Windkraft, Kompost & Biogas Verband Österreich und IG-Holzkraft.
Die vorliegende Studie „Stromzukunft Österreich 2030“ gibt Aufschluss darüber wie die Transformation hin zu einem nahezu alleinig auf erneuerbarer Erzeugung basierendes österreichische Elektrizitätssystem aus technischer und ökonomischer Sicht funktionieren und aussehen kann und welche Erfordernisse bestehen, um diesen Wandel zu erreichen. Dabei wurden insbesondere die technischen und ökonomischen Voraussetzungen identifiziert und analysiert unter denen ein solcher Systemwandel gelingen kann.

Die durchgeführten quantitativen Analysen fußen auf dem Einsatz dreier von der TU Wien entwickelten komplementärer Energiesystemmodelle:
  • HiREPs: Das Kraftwerkseinsatzmodell HiREPs dient der detaillierten Modellierung des Einsatzes der konventionellen Energieträger sowie der Effekte der Kopplung der Strom- und Wärmeerzeugung mittels Power-to-Heat (P2H), des Ladens von Elektrofahrzeugen und des nötigen (Pump-) Speicherausbaus. Das Dargebot der erneuerbaren Energieträger sowie die Stromnachfrage findet gemäß Szenariovorgabe als stündliche (Einspeise)-profile Eingang in das Modell.
  • EDisOn: Das lineare Optimierungsmodell EDisOn dient der detaillierten Betrachtung des österreichischen und europäischen Netzes und der Versorgungssicherheit. Die Einspeisung erneuerbarer Energieträger in Österreich wird dazu geografisch verortet und in das Netzsimulationsmodell integriert.
  • Green-X: Das Simulationsmodell Green-X dient der Identifikation von erforderlichen Marktanreizen, Förderbedarf und Förderdesign und ermöglicht eine detaillierte Analyse der Wirkungsweise unterschiedlicher energiepolitischer Instrumente. Des Weiteren erlaubt Green-X eine qualitative Analyse der Rahmenbedingungen für unterschiedliche Förderdesigns und der Auswirkungen auf Förderkosten.
 
Downloads:
Presentation:
PDF File
(4448 kb)
Endbericht:
PDF File
(5886 kb)
Kurzfassung:
PDF File
(1559 kb)
 
last update downloads: 2017-07-31

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