Energiegespräche

Auf der Suche nach dem flexiblen Stromkunden

Technisches Museum Wien
Mariahilfer Straße 212, 1140 Wien

  • 2.6.2015 20:30
  • Technisches Museum Wien

Durch das stetig steigende Angebot von Strom aus variablen erneuerbaren Energieträgern steigt der Bedarf nach Flexibilität im Stromsystem. Auch verbraucherseitige Maßnahmen können in diesem Kontext in Zukunft eine große Rolle spielen. Kunden selbst – unter anderem bedingt durch die steigende Anzahl privat errichteter PV-Anlagen – werden immer mehr zu Produzenten (Schlagwort: Prosumer) oder zumindest zu aktiven Systemteilnehmern, die in Zukunft auch Speicherkapazitäten und flexible Nachfrage gezielt anbieten können. Neue technische Lösungen, Marktdesigns und Geschäftsmodelle sind gefragter denn je um diese Flexibilitätsoptionen auch ausschöpfen zu können. Demand Side Management (DSM) und Demand Response sind aber nichts Neues, sondern werden in verschiedener Form schon seit langer Zeit betrieben. Auf der Suche nach den „flexiblen Stromkunden“, die aktiv am Markt teilnehmen, stellen sich unter anderem die folgenden Fragen:

  • Welche Anreize können den Kunden geboten werden, damit sie sich an Flexibilisierungsmaßnahmen beteiligen?
  • Ist das Verbrauchsverhalten von Kunden durch Anreize überhaupt beeinflussbar, und wenn ja, wie müssen diese ausgestaltet sein?
  • Was unterscheidet neue derzeit diskutierte Flexibilisierungsmaßnahmen und künftige Geschäftsmodelle vom klassischen DSM?

 

Mit Beiträgen von:

  • Erwin Mair, Energie AG Trading
    „Die Bedeutung von verbraucherseitigen Flexibilisierungsmaßnahmen im Stromsystem“
  • Thomas Goette, GreenPocket GmbH
    „Erfahrungen und Einschätzungen eines deutschen Marktakteurs“
  • Roland Hierzinger, Österreichische Energieagentur
    „Der Konsument zwischen Low-Involvement und Engagement: empirische Ergebnisse aus Projekten zu Interesse, Zahlungsbereitschaft und Segmentierung“

 

 

Moderation: Herbert Lechner, Österreichische Energieagentur

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