Energiegespräche

Die Stadt als Kraftwerk - kann die Selbstversorgung gelingen?

Technisches Museum Wien
Mariahilfer Straße 212, 1140 Wien

  • 29.11.2016 19:30
  • Technisches Museum Wien

Die Errichtung eines neuen Kraftwerkes in einer Stadt ist mitunter eine große Herausforderung. Dicht verbautes Gebiet mit einer Vielzahl an AnrainerInnen ist für viele Kraftwerkstypen von vorneherein ungeeignet. Um den stetig wachsenden Energiebedarf dennoch decken zu können, müssen daher vermehrt andere Wege eingeschlagen werden. Versorgungssicherheit spielt dabei klarerweise eine wichtige Rolle, aber mittlerweile sind Nachhaltigkeit sowie Technikakzeptanz ebenfalls mitentscheidend für Bau und Inbetriebnahme eines Kraftwerks.

Bei den nächsten Energiegesprächen sollen verschiedene Möglichkeiten aufgezeigt werden, welche Energiequellen in einer Stadt genutzt werden können. Manche sind bereits vorhanden und müssen nur noch mit der richtigen Technologie „geerntet“ werden, bei anderen muss deutlich mehr Aufwand betrieben werden, um letztendlich auch wirtschaftlich Strom bzw. Wärme in sinnvollem Umfang verfügbar zu machen.

Dabei stellt sich dann auch die Frage, ob überhaupt ins Netz eingespeist werden soll bzw. muss, oder ob nicht lokale Lösungen, die in relativ kleinen Einheiten gut funktionieren, zwar das „Netz von morgen“ vor zusätzliche Herausforderungen stellen, aber insgesamt und langfristig zu mehr Demokratisierung der Energieversorgung führen.

 

Mit Beiträgen von:

  • Markus Reichel, ebswien hauptkläranlage Ges.m.b.H.
    Wiens Kläranlage wird zum Öko-Kraftwerk
  • Lukas Stühlinger, oekostrom AG
    Wie wird die Stadt bis 2040 erneuerbar
  • Thomas Kreitmayer, MA 20 - Energieplanung
    Erneuerbare Potenziale im dichtverbauten Stadtgebiet

 

Moderation & Einleitung: Bernhard Schmidt, Technisches Museum Wien

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