Energiegespräche

Vorläufig abgesagt: Eineinhalb Jahre Strompreiszonentrennung: Österreich als Verlierer?

Festsaal des Technischen Museums Wien
Mariahilferstraße 212, 1140 Wien

  • 17.3.2020 18:30
  • Festsaal des Technischen Museums Wien

Die lange Zeit zwischen Deutschland und Österreich bestehende gemeinsame Strompreiszone stand in den Jahren vor der Trennung vermehrt in der Kritik, da überschüssiger Strom aus Wind und Sonne aus Deutschland sowohl zu Überlastungen an den Grenzkuppelstellen als auch in der mäßig ausgebauten Nord-Süd Achse führte. Dies hatte Loop-Flows über die Länder Polen und Tschechien zur Folge und sorgte auch dort für eine erhebliche Mehrbelastung der Netze. Die betroffenen Übertragungsnetzbetreiber mussten dazu zu hohen Kosten die Netze aus der Netzreserve bzw. mittels Regelenergie und Re-Dispatch stabilisieren. Die Trennung der Strompreiszone zwischen Deutschland und Österreich sollte nun sicherstellen, dass einerseits der Bedarf an teuren Netzstablisierungsmaßnahmen verringert wird und andererseits die Loop-Flows über osteuropäische Länder verhindert werden.  

Welche Auswirkungen seit der Strompreiszonentrennung auf Märkte, Netze und auf die Endkunden beobachtet werden konnten, wird in den kommenden Energiegesprächen diskutiert.

Mit Beiträgen von:

  • Johannes Mayer, E-Control Austria
    „Eineinhalb Jahre Strompreiszonentrennung: Sind die gewünschten Effekte eingetreten?“
  • Karina Knaus, Österreichische Energieagentur
    „Marktintegration im europäischen Strommarkt - Auswirkungen auf die österreichischen Märkte und die Endkunden“
  • Markus Hahn, Energie AG Oberösterreich
    Auswirkungen der Strompreiszonentrennung aus Sicht eines österreichischen Energieversorgers“

Moderation: Reinhard Haas, EEG TU Wien

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