Energiegespräche

Mögliche langfristige Bedrohungen und Angriffe auf ein nachhaltiges österreichisches Energiesystem

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  • 17.11.2020 18:30
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Die Corona Pandemie beeinflusst derzeit unser aller Leben. Die Verletzbarkeit der Gesellschaft ist dieser Tage in einem bislang kaum vorstellbaren Ausmaß sichtbar. Auch die drastischen ordnungspolitischen Maßnahmen, die zur Bekämpfung dieser Pandemie implementiert werden und sogar Grundrechte einschränken (müssen), waren noch am Beginn des Jahres 2020 unvorstellbar. Gefahren und Bedrohungen dieser Art hatten wohl die wenigsten von uns „auf dem Radar“.

Mit möglichen langfristigen Bedrohungen und Angriffen auf ein nachhaltiges österreichisches Energiesystem beschäftigen sich auch die nächsten Energiegespräche, die wir den Umständen geschuldet als Webinar abhalten werden. Auch hier sollten wir uns nicht zu sehr in Sicherheit wiegen, dass die Herausforderungen nach einer erfolgreichen bzw. gelungenen Energiewende (das „Erneuerbare-Ausbau-Gesetz“ setzt mit 1. Jänner 2021 einen weiteren Meilenstein in diese Richtung) kleiner werden. Das Energiesystem der Zukunft wird nicht nur dekarbonisiert bzw. dezentraler, demokratischer und digitaler, sondern auch viel komplexer. Dadurch gibt es naturgemäß viele mögliche Angriffsflächen, die unterschiedlicher Natur sein können wie z.B. Sabotage/Cyberangriffe, Wetter-/Klimaextreme, Rohstoffverknappung, Governance-Versagen, Akzeptanzversagen. Diese wurden im Rahmen eines Forschungsprojektes (www.iban.energy) untersucht und werden im Rahmen dieser Energiegespräche vorgestellt und mit ihnen diskutiert.

Mit Beiträgen von:

  • Hans Auer, EEG, TU Wien
    „Ausgewählte Beispiele möglicher narrativer Bedrohungsszenarien auf ein zukünftiges Energiesystem: Wechselwirkungen, Zielkonflikte und Resilienz-Strategien“
  • Cornelia Reiter, Alpen-Adria Universität Klagenfurt
    „Risikoeinschätzung von Experten bzw. Risikowahrnehmung und Akzeptanz der Bevölkerung“

Moderation: Nina Hampl, Alpen-Adria Universität Klagenfurt