Energiegespräche

Revolution des Ausgleichs- und Regelenergiemarktes?

Technisches Museum Wien
Mariahilfer Straße 212, 1140 Wien

  • 3.3.2015 19:30
  • Technisches Museum Wien

Zur Sicherstellung der Versorgungssicherheit im Stromnetz bedarf es eines ständigen Ausgleichs von Erzeugung und Verbrauch. Aufgrund volatiler Erzeuger, vor allem Photovoltaik und Wind, und unvorhergesehenen Verbrauchsänderungen kommt es entweder zu einer Überlieferung oder Unterlieferung des Netzes. Diese Abweichungen müssen durch die Netzbetreiber mit Hilfe des Einsatzes von Regelenergie ausgeglichen werden.

Da der Einsatz von Regel- und Ausgleichsenergie als auch die Kosten hierfür in den letzten Jahren deutlich angestiegen sind, ist es notwendig Strategien zu entwickeln, um diese Kosten zu senken und dennoch die Versorgungssicherheit sicherzustellen. Dabei spielen die Implementierung und der Betrieb eines europäischen Regelenergiemarktes sowie auch die Integration volatiler Erzeuger als Anbieter für Systemdienstleistungen eine wichtige Rolle. Wie das Framework für einen europäischen Ausgleichs- und Regelenergiemarkt aussehen könnte und wer welche Kosten zu tragen hat wird in den kommenden Energiegesprächen diskutiert.

Mit Beiträgen von:

  • Horst Brandlmaier, OEMAG
    „Ökostromerzeugung und Regelenergiebedarf“
  • Jürgen Neubarth, e3 consult GmbH
    „Kritische Analyse des Regel-/Ausgleichsenergiemarktes“
  • Christian Todem, Austrian Power Grid AG
    „Internationale Kooperationen zur Verschränkung der Regelenergiemärkte“
  • Günter Bramböck, EVN AG
    „Der Regel-/Ausgleichsenergiemarkt aus Sicht eines österreichischen EVU's“

 

Moderation: Hans Auer, Energy Economics Group TU Wien


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