Energiegespräche

Stromnetze der Zukunft: Sind die europäischen Netze fit für die Energiewende?

Technisches Museum Wien
Mariahilfer Straße 212, 1140 Wien

  • 25.11.2013 19:30
  • Technisches Museum Wien

Steigende volatile Stromerzeugung durch Photovoltaik und Wind, sowie zum Teil große Entfernungen zwischen Angebot und Nachfrage als auch der steigende Vernetzungsgrad (z.B.: Smart Meter), stellen die europäischen Stromnetze vor eine große Herausforderung.

Das österreichische Stromnetz gilt als ausfallsicher, doch was passiert, wenn der Auslöser für ein etwaiges „Blackout“ in einem unserer Nachbarländer stattfindet und das gesamte europäische Stromnetz davon betroffen ist? Es stellt sich die grundsätzliche Frage, ob es einen massiven Netzausbau geben muss, um zukünftige Herausforderungen zu meistern, oder ob kleinere dezentrale Versorgungseinheiten in Kombination mit Speichern ausreichen, um die Netzstabilität zu gewährleisten. Letztendlich hängt die Beantwortung dieser Frage auch mit den damit verbundenen Kosten zusammen und wer diese Kosten zu tragen hat. Eines ist jedoch klar: Die Stromnetze der Zukunft müssen mit diesem veränderten Umfeld zurechtkommen, um ein hohes Maß an Ausfallsicherheit zu gewährleisten.

 

Mit Beiträgen von:

  • Gerhard Christiner, APG
    „Keine Energiewende ohne Netzinfrastruktur“
  • Hans Auer, EEG TU Wien
    „Atmende Netze: Die intelligente Antwort auf die Herausforderungen durch erneuerbare Energie“
  • Thomas Mördinger, ÖKOBÜRO
    „Wie viel Netz braucht die Stromwende? Umweltorganisationen zwischen Erneuerbarer Energie und Umweltschutz“
  • Herbert Saurugg, Systemic Foresight Institute
    „Vernetzung und Komplexität - Sind wir darauf vorbereitet?“

 

Moderation: Martin Kugler, Die Presse

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